Sport

Laufen wie ein Manager!

The early bird…

Ausgelaugt, antriebs- und energielos. So fühlte ich mich an vielen Tagen der Woche. Daran musste sich etwas ändern. Ich hatte bereits öfters gelesen, dass sich regelmäßiger Sport positiv auf die Produktivität auswirken soll. Somit beschloss ich täglich zumindest eine halbe Stunde Sport zu betreiben.

Die Schattenseiten meines abwechslungsreichen Jobs sind unregelmäßige Arbeitszeiten, gerade bei den vielen Abendterminen, kam für mich nur regelmäßiger Sport am Morgen in Frage. Frei nach dem Motto: The early bird catches the worm

Hier möchte ich euch meine Erfahrungen nach den ersten 2 Wochen schildern.

Die Ausgangslage: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

Typischer Tag: Ich stehe gegen 7:00 Uhr auf und fange mit der Arbeit um 8 Uhr an. Sport mache ich eher abends nach der Arbeit, aber nur dann, wenn ich Lust darauf habe und von der Arbeit nicht schon komplett ausgelaugt bin. In stressigen Zeiten kann mein Sportpegel also auch auf null fallen, da finde ich dann auch leicht eine Ausrede nicht Sport machen zu können.

Der Plan: Laufen wie ein Manager!

Mir waren Menschen, die schon vor der Arbeit ihre vielen Kilometer abspulen, immer etwas unheimlich! Jetzt wollte ich selbst dazu gehören: Täglicher Morgensport und dynamisch in der Arbeit erscheinen.

Der erste Tag:

„Nur noch 5 Minuten. Schlummertaste gedrückt. versagt. Noch im Bett fiel mir ein: Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, es ist unser Denken. Pff, ohne Füße geht’s auch nicht.“

Mit 5-minütiger Verspätung schaffte ich es dann doch aus dem Bett und auf meine gewohnte Laufstrecke. Nach getaner Arbeit fühlte ich mich gut. Der Schweinehund war überwunden und ich war ein bisschen stolz auf mich.

Die erste Woche

Tag 2 war einfach. Ich dachte an das positive Erlebnis vom Vortag. Die Motivation war noch greifbar – Ich bin ein Macher! So kann’s gerne weitergehen! Der dritte Tag war quasi schon Routine und mit meiner sportlichen Leistungsfähigkeit ging es nicht nur sportlich bereits spürbar bergauf. Bis zum ersten Sonntag ging alles gut.

Die 2te Woche

Der totale Einbruch. Mit Beginn der neuen Arbeitswoche war auch meine Motivation am Boden. Keine Kraft, ich fühlte mich schwach. Der Schweinehund war stark in mir. Dennoch zog ich mein Programm durch. Von Tag zu Tag konnte ich mich morgens leichter motivieren. Nach den Läufen fühlte ich mich immer gut und mit dem positiven Gefühl bereits etwas erreicht zu haben startete ich jeden Tag in die Arbeit.

Wie es weitergeht:

Ich weiß es nicht, bis jetzt fühle ich mich gut damit und ich möchte auch weiterhin meinen Morgensport durchziehen. Ich kann es empfehlen, auch wenn es manchmal verdammt hart ist und man einfach so lange wie möglich im Bett bleiben möchte, zahlt sich das „Manager“ Gefühl nach dem Laufen aus. Vielleicht lässt sich die Willenskraft wie ein Muskel trainieren. Wir werden sehen…

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